Alte Beziehungsmuster verstehen.
Innere Stabilität aufbauen.
Neue Neue tragende Erfahrungen ermöglichen.
Besonders Menschen mit hoher Sensibilität, ADHS, Autismus oder AuDHS entwickeln unter frühem oder anhaltendem Stress Überlebensstrategien, die damals sinnvoll waren und heute zu Überforderung, Beziehungsproblemen oder innerer Instabilität beitragen können.
In meiner traumatherapeutischen und systemischen Arbeit verbinde ich Stabilisierung, strukturierte Verarbeitung und bindungsorientierte Begleitung.
Ziel ist nicht, Symptome zu „bekämpfen“, sondern die zugrunde liegenden Muster im Nervensystem zu verstehen und nachhaltig zu verändern.
In meiner Begleitung finden Sie einen sicheren Raum, in dem Ihr inneres Erleben gesehen und wertgeschätzt wird – ganz gleich, ob Sie gerade viel spüren oder kaum etwas. Behutsam erkunden wir gemeinsam, wie alte Muster wirken, auch wenn Sie bereits vieles verstanden haben und sich dennoch wenig verändert. So entsteht Raum für neue Einsichten, innere Stärke und Verbindung zu sich selbst.
Bindungs- und Entwicklungstraumata entstehen meist nicht durch ein einzelnes dramatisches Ereignis, sondern durch wiederkehrende Belastungen oder unzureichende emotionale Unterstützung in den frühen Lebensjahren.
Für ein Kind ist eine verlässliche Bindung existenziell. Es ist auf Co-Regulation, Schutz und emotionale Spiegelung angewiesen. Wenn wichtige Bezugspersonen selbst stark belastet, emotional nicht verfügbar oder in ihren eigenen Erfahrungen gebunden sind, können sie die Bedürfnisse des Kindes nicht ausreichend wahrnehmen oder beantworten.
Nicht aus bösem Willen, sondern häufig aus eigener Überforderung oder unverarbeiteten Erfahrungen.
Das Kind entwickelt Strategien, um die Beziehung aufrechtzuerhalten, denn Bindung geht vor Autonomie.
Abgrenzung zum Schocktrauma
Schocktrauma:
Ein klar abgrenzbares, überwältigendes Ereignis (z. B. Unfall, Gewalt, akute Bedrohung). Das Nervensystem wird massiv aktiviert.
Bindungs- und Entwicklungstrauma:
Entsteht durch anhaltende Beziehungsmuster, in denen die psychischen Grundbedürfnisse nach Bindung (Sicherheit, Co-Regulation, Nähe) und Autonomie (Selbstausdruck, Exploration, Selbstwirksamkeit) nicht gleichzeitig erfüllt werden konnten.
Typische Notlösungen, wenn Bindung nur unter Anpassung möglich ist
Autonomie über Bindung:
Rückzug, Überbetonung von Unabhängigkeit, Schwierigkeiten mit emotionaler Intimität.
Bindung über Autonomie:
Unterordnung, Angst vor Ablehnung, Überanpassung, eigene Bedürfnisse kaum wahrnehmen.
Im Erwachsenenalter reagieren wir oft noch so, als befänden wir uns in der damaligen Situation. Alte Schutzstrategien bleiben aktiv, obwohl sie heute nicht mehr notwendig sind. So können sich frühe Muster in Partnerschaften, Freundschaften oder im beruflichen Kontext wiederholen.
Die therapeutische Arbeit zielt darauf ab, diese Dynamiken verstehbar zu machen, das Nervensystem zu regulieren und neue, freiere Beziehungserfahrungen zu ermöglichen.
Sicherheit, Unterstützung
und Verbundenheit
Vorhersagbarkeit und
Gestaltungsspielraum
Kompetenz und
Wertschätzung
Angenehmes erleben
und Unangenehmes vermeiden
Viele neurodivergente Menschen lernen früh, sich anzupassen, um dazuzugehören. Dieses dauerhafte Maskieren, Kompensieren oder Übersteuern kann zu chronischer Überlastung des Nervensystems führen. Trauma entsteht hier oft weniger durch ein einzelnes Ereignis, sondern durch wiederholte Überforderung, fehlende Co-Regulation und das Gefühl, im eigenen Erleben nicht sicher zu sein.
Hinweis: Ich biete keine Diagnostik oder Beratung zu Autismus oder ADHS an. Meine Arbeit konzentriert sich auf die traumatischen Belastungen, die viele feinfühlige und neurodivergente Menschen zusätzlich mit sich tragen.
Meine Arbeit basiert auf drei zentralen Grundannahmen:
Zu Beginn erfolgt daher eine fundierte Diagnostik sowie die Erstellung einer individuellen Trauma- und Ressourcenlandkarte. Belastende Erfahrungen werden strukturiert erfasst, vorhandene Stärken werden gezielt aktiviert.
Ich arbeite methodenintegrativ und prozessorientiert. Zum Einsatz kommen unter anderem:
zur Förderung der Selbstregulation und erlebter Sicherheit
Die Sitzungen finden in der Regel wöchentlich oder zweiwöchentlich statt, um einen kontinuierlichen, tragfähigen Prozess zu ermöglichen.
Meine Arbeit folgt klaren Prinzipien und einem transparenten therapeutischen Ablauf.
Veränderung beginnt mit einem sicheren Raum
Echte Veränderung entsteht durch ehrliche Selbstreflexion
Klarheit ist die Basis für Veränderung
Widerstand ist Nährboden für Wachstum
Veränderung braucht Impulse und Mut
Nachhaltige Veränderung braucht Verankerung im Alltag
Ihr Nervensystem stabilisieren
Überforderung reduzieren
Selbstkontakt stärken und
innere Orientierung finden
Beziehungsmuster erkennen und
behutsam verändern
Selbstachtung, Grenzen und
Sicherheit im Handeln stärken
Mehr innere Ordnung und
Selbstbestimmung entwickeln
Termine sind in meiner Praxis in Mönchengladbach-Odenkirchen oder online möglich. Für eine kontinuierliche Online-Therapie ist ein persönliches Treffen zu Beginn erforderlich.
Optional kann ein strukturierter Anamnese-Samstag gebucht werden – besonders geeignet bei längerer Anreise oder für einen intensiven, klaren Einstieg.
Ihr nächster Schritt:
Erstes Kennenlerngespräch vereinbaren:
Dauer: 60 Minuten
Kosten: 70 €
Ziel: Anliegen klären, Arbeitsweise kennenlernen – Jetzt buchen
Optional: Einzelaufstellung buchen – online oder in der Praxis
Für Menschen mit feinen Fühlern
Mehr wahrnehmen.
Tiefer fühlen.
Komplex erleben.
Auch ohne passende Worte.
Hier darf Ihr Erleben Sinn ergeben.
Sinn erleben durch Selbstbegegnung.
Ich führe eine reine Selbstzahler-Praxis. Das bedeutet:
Ein unverbindliches Kennenlerngespräch bietet Ihnen die Möglichkeit, mich und meine Arbeitsweise kennenzulernen.
Dauer: 60 Minuten
Kosten: 70 €
Ziel: Ihr Anliegen klären und meine Arbeitsweise kennenlernen
Die reguläre Sitzungsdauer beträgt 60 Minuten. Für intensivere Prozesse (z. B. EMDR) können auch 90 oder 120 Minuten vereinbart werden.
Reguläre Sitzung: 60 Minuten → 100 €
Intensivere Sitzungen: 90 Minuten → 150 €, 120 Minuten → 200 €
Hinweise:
Zu Beginn sind wöchentliche Termine sinnvoll.
Online (nach persönlichem Kontakt) oder in der Praxis möglich.
Bezahlung bequem nach der Sitzung per EC-Karte.
Die Behandlungskosten für Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz (HeilprG) werden in der Regel nicht von gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Eine Kostenübernahme durch private Versicherungen ist ggf. möglich; bitte klären Sie dies vorab mit Ihrer Versicherung.
Junge Erwachsene bis 30 Jahre & Alleinerziehende → 60 Minuten: 80 €
Ein Therapieplatz für finanziell stark eingeschränkte Menschen → individuelle Vereinbarung
Auf Wunsch biete ich einen intensiven Anamnesesamstag an, um Ihre Situation, Bedürfnisse und inneren Strukturen umfassend zu erfassen. Besonders geeignet für Menschen mit längerer Anreise
Dauer: individuell vereinbar
Ort: Praxis oder online
Um Ihnen die bestmögliche Unterstützung zu bieten, lege ich großen Wert auf: